Ideen gesucht: Neuen Spielplatz in der Eiselstraße aktiv mitgestalten
Die Spiel- und Freizeitanlage in der Eiselstraße bekommt einen neuen Look.

Nachdem der Rutschturm im Herbst dauerhaft gesperrt werden musste, soll die Anlage nun gänzlich neu gestaltet werden. Ziel ist es dabei, einen modernen und einladenden Raum für Kinder und Familien zu schaffen, der die umliegende Nachbarschaft als Treffpunkt aufgewertet. Doch wie soll der neue Spielplatz aussehen? Was wünschen sich Kinder und Jugendliche, deren Eltern oder auch die unmittelbaren Anwohnerinnen und Anwohner? Um allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich aktiv mit eigenen Ideen an dem Prozess zu beteiligen, lädt die Stadt Gera am 13. März 2025 von 15.30 bis 18 Uhr zum Bürgerdialog in die Eiselstraße ein.
Direkt vor Ort können Interessierte nicht nur mit den zuständigen Mitarbeitenden des Amts für Stadtgrün sowie Geras Kinder- und Jugendbeauftragter Ingrid Wiesner-Eifrig ins Gespräch kommen, sondern ihre Vorstellungen auch direkt visualisieren: Neben großen Flipcharts, an denen verschiedene Themen und Wünsche gesammelt werden, wird es auch eine Mal-Station geben, an der vor allem Kinder zeigen können, was ihnen gefällt. Zudem können auch bereits Zuhause gestaltete Bilder, Kollagen und Modelle mitgebracht werden.
Gleichzeitig möchte die Verwaltung in diesem Rahmen die Gelegenheit nutzen, um die Grenzen des Machbaren aufzuzeigen: „Wenn wir als Stadt einen neuen Spielplatz gestalten, müssen wir uns an Regeln halten. Gesetze, Verträge oder auch Beschlüsse geben uns einen klaren Rahmen vor, in dem wir uns bewegen können und der am Ende auch bestimmt, welche Wünsche realisiert werden könnten und für welche keine Chance besteht. In dem wir diese Frage frühzeitig erörtern, hoffen wir, dass wir eine transparente und partizipative Planung gewährleisten können, die die Bedürfnisse der Gemeinschaft berücksichtigt und die Akzeptanz für das Projekt erhöht“, erklärt Jörg Kirschnick-Werner, Leiter des Amts für Stadtgrün.
Die vor Ort im Rahmen des Bürgerdialogs gesammelten Ideen sollen in die weiteren Planungen für das Areal einfließen. Die daraus entstehenden Vorentwürfe werden im Herbst mit den Beteiligten diskutiert, um letztlich zu entscheiden, wie der Spielplatz in der Eiselstraße künftig aussehen soll und die Umsetzung anzustoßen.