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Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz

Informationen für Fahrerinnen und Fahrer im gewerblichen Personen- und Güterverkehr

Seit dem 10. September 2008 müssen Busfahrer im gewerblichen Personenverkehr eine Berufskraftfahrerqualifikation nachweisen. Mit dem 10. September 2009 fallen auch Fahrer im  gewerblichen Güterkraftverkehr unter diese Regelung.

Rechtsgrundlage:
ist das Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz (BKrFQG), in Kraft seit dem 01.10.2006, mit dem die europäische Richtlinie 2003/59/EG in deutsches Recht umgesetzt wird.

Anwendungsbereich:
Betroffen ist das Führen von Fahrzeugen durch Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaats und durch Staatsangehörige eines Drittlands, die von einem in einem Mitgliedstaat niedergelassenen Unternehmen beschäftigt oder eingesetzt werden („Berufskraftfahrer“) und die auf öffentlichen Verkehrswegen innerhalb der Europäischen Gemeinschaft Beförderungen durchführen mit Fahrzeugen, für die ein Führerschein der Klasse C1, C1E, C oder CE erforderlich ist (Fahrer im gewerblichen Güterkraftverkehr) sowie mit Fahrzeugen, für die ein Führerschein der Klasse D1, D1E, D oder DE oder ein als gleichwertig anerkannter Führerschein erforderlich ist (Busfahrer im gewerblichen Personenverkehr). Die entsprechenden Mindestalterangaben können Sie dem nebenstehenden Link „Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz“ entnehmen.

Ausnahmen:
Die Regelungen gelten nicht für Fahrer von:

- Kraftfahrzeugen, deren zulässige Höchstgeschwindigkeit 45 Kilometer pro Stunde nicht überschreitet,

- Kraftfahrzeugen, die von der Bundeswehr, der Truppe und des zivilen Gefolges der anderen Vertragsstaaten des Nordatlantikpaktes, den Polizeien des Bundes und der Länder, dem Zolldienst sowie dem Zivil- und Katastrophenschutz und der Feuerwehr eingesetzt werden oder ihren Weisungen unterliegen,

- Kraftfahrzeugen, die zur Notfallrettung von den nach Landesrecht anerkannten Rettungsdiensten eingesetzt werden,

- Kraftfahrzeugen, die

  1. zum Zwecke der technischen Entwicklung oder zu Reparatur- oder Wartungszwecken oder zur technischen Untersuchung Prüfungen unterzogen werden,
  2. Wahrnehmung von Aufgaben, die den Sachverständigen oder Prüfern im Sinne des § 1 des Kraftfahrsachverständigengesetzes oder der Anlage VIIIb der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung übertragen sind, eingesetzt werden oder
  3. neu gebaut oder umgebaut und noch nicht in Betrieb genommen worden sind,

- Kraftfahrzeugen zur Beförderung von Material oder Ausrüstung, das der Fahrer oder die Fahrerin zur Ausübung des Berufs verwendet, sofern es sich beim Führen des Kraftfahrzeugs nicht um die Hauptbeschäftigung handelt.

Für die Nachweise der Qualifikationen bestehen Unteschiede für Fahrer die Besitzstand genießen und alle anderen die eine Grundqualifikation benötigen:

Bitte anklicken!
► Informationen zur Grundqualifikation
► Informationen zu den Besitzstandregelungen für Busfahrer
► Informationen zu den Besitzstandregelungen für Fahrer im gewerblichen Güterkraftverkehr

Nähere Informationen, insbesondere zu den Inhalten der Weiterbildungen und der Grundqualifikationen, erteilen Fahrschulen und die IHK.

Fahrerrinnen und Fahrern, die ohne die notwendige Qualifikation ihren Beruf ausüben, droht ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro. Unternehmer, die Fahrten ohne Qualifikation anordnen, müssen mit einem Bußgeld von bis zu 20.000 € rechnen (§ 9 BKrFQG).




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