deutsche Version dieser Seite deutsch | english version of this page english | Schriftgröße: - A A + | GeoPortal Stadtplan anzeigen
Facebook Auftritt der Stadt Gera | Logo Bender Interaktiver Stadtplan
Suche

Kontaktdaten
    Amt für Bauvorhaben und Stadtplanung
    Untere Denkmalschutzbehörde
    Amthorstraße 11
    07545 Gera

    Postanschrift:
    Kornmarkt 12
    07545 Gera

    Tel.: (0365) 838 49 60
    Fax: (0365) 838 49 05
    E-Mail: Denkmalschutz@gera.de

    Servicezeiten:
    Montag + Dienstag sowie am
    Donnerstag von 9 bis 17 Uhr
    Freitag von 9 bis 15 Uhr
    Mittwoch geschlossen



Tag des offenen Denkmals

Tag des offenen Denkmals 2020 digital

Der Tag des offenen Denkmals findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im September statt. Wegen der Corona-Pandemie hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit die öffentlichen Veranstaltungen abgesagt und digitale Informationen empfohlen. Auf der Internetseite der Stadt Gera, untere Denkmalschutzbehörde, werden deshalb für einige Objekte Flyer eingestellt, die auch heruntergeladen werden können. Dabei werden auch einige Denkmale vorgestellt, an denen aktuell Sanierungsarbeiten stattfinden, in diesem Jahr jedoch nicht zugängig sind. In Untermhaus sind es zeitgleich vier Baumaßnahmen, die an Kulturdenkmalen begonnen haben. Am Gries 5 sind die Rohbauarbeiten noch nicht abgeschlossen. Für die Rettung des Fachwerkgebäudes sind umfangreiche Arbeiten auch an der Holzkonstruktion erforderlich, so dass der Eigentümer Mario Dietsch davon ausgeht, dass auch im nächsten Jahr noch gebaut wird. Das Kleinod mit dem Treppenturm gehört zu den ältesten Häusern in Untermhaus und hatte lange auf seinen Retter warten müssen. Gleich nebenan steht ein Gerüst an der Marienkirche. In mehreren Bauabschnitten wurde bereits saniert und nun ist der Putz am Kirchenschiff zu erneuern. Das Gebäude ist ein Stilmix von Renaissance bis Neogotik und die Fassaden sollen mit ruhigen Putzflächen zu einem Gesamtbild gestaltet werden. Die Marienkirche ist nicht nur das prägende Kulturdenkmal für den Mohrenplatz sondern gehört mit zu den ältesten Kirchen unserer Stadt. An der Untermhäuser Brücke wird auf der Westseite an einer Seite der Rampe die Stützmauer neu aufgebaut. Dabei werden weitgehend die vorhandenen Steine wiederverwendet und ein neues Geländer aufgesetzt. Auf der Untermhäuser Brücke ist schon von Weitem die Baumaßnahme des Hochwasserschutzes am Gries sichtbar. Die neue Mauer wird mit den vorhandenen Grauwackesteinen wieder belegt, so dass das historische Erscheinungsbild beibehalten wird.
Eine solche Konzentration von Baumaßnahmen auf engstem Raum verlangt von allen Beteiligten eine enge Koordinierung. Wir dürfen gespannt sein, wenn im nächsten Jahr die Gerüstplanen fallen und auch das Brückencafe wieder an seinen alten Platz rücken kann.
Auch an der Kirche in Langenberg sind einzelne Abschnitte in der Fassadensanierung als weitere Bauabschnitte geplant. Die Arbeiten mussten teilweise unterbrochen werden, denn Finanzierungskonzepte sind jedes Jahr neu aufzustellen, Eigenmittel bereitzustellen und Fördermittelbescheide abzuwarten.
Am Museum für Naturkunde ist die Instandsetzung und Sanierung des Sandsteinportals fertiggestellt. Da die dringend notwendige Sanierung der Fassaden noch nicht in Aussicht steht, war wegen drohendem Substanzverlust die Festigung und Konservierung der plastischen Formsteine und Figuren notwendig. Nun blicken Merkur und die Göttin des Fleisses wieder fest verankert und stabil in ein neues Jahrhundert.
In diesem Jahr haben wir gleich drei Kulturdenkmale, die als Jubilare auf Jahrhunderte zurückblicken können. Der Goldebau wird 100 Jahre alt und wurde als früher Eisenbetonbau der Moderne vom Geraer Architekten Thilo Schoder entworfen. In der ehemaligen Amthorschen Handelsschule wird der 200. Geburtstag von Eduard Amthor begangen. Mit der Ausbildung von Betriebswirten und Prokuristen wurde Gera durch Eduard Amthor als bedeutender Wirtschaftsstandort mit großer Außenwirkung bekannt. Sein Wohnhaus befindet sich gleich nebenan in der Humboldtstraße 21 und in der Amthorstraße 11 befindet sich heute der Sitz des Baudezernates der Stadt Gera. Die Salvatorkirche wird 300 Jahre alt und wurde 1720 an Stelle der 1686 abgebrannten Niclaskapelle errichtet. Die Baumaßnahmen waren 1780 gerade fertiggestellt, als der große Stadtbrand das Kirchengebäude erneut zerstörte.1780 begann der Wiederaufbau und heute leuchtet der helle Turm wie ein Juwel weit in das Elstertal hinein.

Aufgestellt: Sabine Schellenberg



Infomaterial zu den Denkmalen

Die nachfolgenden Downloads beinhalten das Infomaterial, wie z. B. Baudaten, Baugeschichte und -Beschreibung zu den Denkmalen.


Downloads

Links Intern