deutsche Version dieser Seite deutsch | english version of this page english | Schriftgröße: - A A + | GeoPortal Stadtplan anzeigen
Logo Bender Interaktiver Stadtplan
Suche

Formulare
Kontaktdaten
    FD Ordnungsangelegenheiten
    Kfz-Zulassungsbehörde
    Wiesestraße 125
    07548 Gera

    Fon: 0365 838-2450
    Fax: 0365 838-2445



    Öffnungszeiten
    Kfz-Zulassung
    Montag, Dienstag
    09:00 Uhr - 17:00 Uhr
    Donnerstag
    09:00 Uhr - 18:00 Uhr
    Freitag
    09:00 Uhr - 15:00 Uhr

    Fahrerlaubnisbehörde
    Montag, Dienstag, Freitag
    09:00 Uhr - 12:00 Uhr
    Donnerstag
    09:00 Uhr - 17:00 Uhr

    Stadtservice H35
    Heinrichstraße 35
    Montag, Freitag
    09:00 Uhr - 15:00 Uhr
    Dienstag, Donnerstag
    09:00 Uhr - 18:00 Uhr
    Mittwoch, Samstag
    09:00 Uhr - 13:00 Uhr

Kurzzeitkennzeichen ab dem 1. April 2015

Rechtsgrundlage:
§ 16a der Fahrzeug-Zulassungsverordnung – FZV (in Kraft ab 1. April 2015), geändert durch die 2. Verordnung zur Änderung der FZV (BGBL 2014 Teil I Nr. 50 vom 10.11.2014). Bis 31.03.2015 waren Kurzzeitkennzeichen und rote Kennzeichen gemeinsam in § 16 FZV enthalten.


Mit in Kraft treten der 3. VO zur Änderung der FZV u. a. straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften ab dem 01.10.2017 (BGBL 2017 Teil I Nr. 14 vom 29.03.2017) ist die eingeschränkte Nutzung des Kurzzeitkennzeichens zur Durchführung einer noch erforderlichen HU/SP oder zur Erlangung der Betriebserlaubnis nicht mehr nur auf den Zulassungsbezirk begrenzt. Die Untersuchung kann jetzt auch in einem angrenzenden Zulassungsbezirk vorgenommen werden. Außerdem können die Zulassungsbehörden des Wohn- oder Firmensitzes nun auch Kurzzeitkennzeichen für Fahrzeuge mit abgelaufener HU/SP ausstellen, die ihren Standort im Bereich eines anderen Zulassungsbezirkes haben. Bedingung ist, dass die fällige Untersuchung (und zuvor ggf. die Mängelbeseitigung) dort bzw. in einem angrenzenden Zulassungsbezirk erfolgreich abgeschlossen wird, bevor die Weiterfahrt (Überführung) erfolgt. Die Zulassungsbehörde Gera handelt, mit Zustimmung des Thüringer Landesverwaltungsamtes, bereits ab dem 05.04.2017 entsprechend.

Aufbau des Kennzeichens:
Das Kurzzeitkennzeichen auf weißer Platine besteht aus dem Unterscheidungszeichen ("G" für Gera) und einer mit "03" oder "04" beginnenden Erkennungsnummer (nur Ziffern) sowie dem Ablaufdatum (Tag/Monat/Jahr) im gelb unterlegten Feld und einer blauen Siegelplakette.
Das/die Kennzeichen brauchen der Zulassungsbehörde nicht zurückgegeben werden. Nach Ablauf der Gültigkeit ist die weitere Verwendung untersagt! Wir empfehlen das Zulassungssiegel zu entfernen und das/die Kennzeichen unbrauchbar zu machen um Missbrauch auszuschließen.

neu: Fahrzeugschein Kurzzeitkennzeichen Neuer gesonderter Fahrzeugschein:
Zum Kennzeichen wird seit dem 1. April 2015 ein üblicher Fahrzeugschein erstellt.

alt: roter Fahrzeugschein Kurzzeitkennzeichen Der bis dahin ausgefertigte rote Fahrzeugschein wird nicht mehr verwendet.

Die Angaben zum Halter, zum Beruf und zum Fahrzeug (mindestens: Fahrzeugklasse und Art des Aufbaus, Fahrzeugidentitätsnummer) müssen der Zulassungsbehörde mitgeteilt werden und sind durch diese im Fahrzeugschein grundsätzlich einzutragen.

Verwendungszweck:
Probe- oder Überführungsfahrten von nicht zugelassenen Fahrzeugen oder für Fahrzeuge mit Saisonkennzeichen außerhalb des Betriebszeitraumes.

→ Probefahrten sind Fahrten zur Feststellung und zum Nachweis der Gebrauchsfähigkeit.
→ Überführungsfahrten sind Fahrten zur Überführung an einen anderen Ort.

Prüfungsfahrten sind mit diesen Kennzeichen nicht mehr zulässig. Hierzu können nur technische Prüfstellen sowie anerkannte Überwachungsorganisationen rote Dauerkennzeichen, beginnend mit den Ziffern „05“, beantragen.
Unzulässig sind sogenannte „Fahrten zur Anregung der Kauflust“.

Ein Kurzzeitkennzeichen kann grundsätzlich nicht für die Ausfuhr von Fahrzeugen in EU-Länder verwendet werden! ► weitere Informationen

Geltungsdauer:
Das Fahrzeug wird mit Zuteilung des Kurzzeitkennzeichens befristet zugelassen, längstens 5 Tage (gleichlaufend mit der Versicherungsfrist).

Voraussetzungen:
1. Das Fahrzeug ist nicht zugelassen.
2. Die Beantragung ist nur bei der Zulassungsbehörde am Wohnsitz/Firmensitz oder bei der Behörde des ggf. abweichenden Fahrzeugstandortes möglich. Hierzu sind grundsätzlich notw. Ausweise/Nachweise vorzulegen ► (hier klicken). Bei der Zulassungsbehörde des ggf. abweichenden Fahrzeugstandortes ist ein diesbezüglicher Nachweis erforderlich (z. B. Kaufvertrag, Ankaufschein, Schenkungsbestätigung oder die Veräußerungsanzeige des bisherigen Halters). Bei Beauftragung der Antragstellung ist zusätzlich eine schriftliche Vollmacht notwendig (siehe linke Serviceleiste).
3. Erklärung zum Bedarf und zur Verwendung (siehe linke Serviceleiste).
4. Nachweis einer elektronischen Versicherungsbestätigung (eVB-Nr. 7-stellig) ihrer Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung.
5. Nachweis (Protokoll oder Vermerk) der Hauptuntersuchung oder Sicherheitsprüfung, mit Geltung vor dem Ablauftermin des beantragten Kurzzeitkennzeichens.
6. Nachweis der Betriebserlaubnis:
Variante a): Zum Fahrzeug besteht eine Typgenehmigung, lt. ZBII oder COC-Übereinstimmungsbescheinigung mit EG-Typgenehmigung oder nationaler Allgemeiner Betriebserlaubnis oder Herstellerbestätigung (laut Mitteilung des Thüringer Landesverwaltungsamtes vom 31. März 2015 ist dies für Thüringen auch in Kopie ausreichend).
Variante b) Alternativ kann auch eine durch eine Zulassungsbehörde erteilte Einzelgenehmigung vorgelegt werden, die die Behörde auf der Grundlage eines Gutachtens nach § 21 StVZO oder § 13 EG-FGV erteilt hat.


Liegen die Voraussetzungen nach Nr. 5 und 6 nicht vor (HU/SP oder BE), dürfen davon abweichend direkte Fahrten zur Hauptuntersuchung/Sicherheitsprüfung bzw. zur ggf. erforderlichen Mangelbeseitigung (Werkstatt) oder zur Erlangung der Betriebserlaubnis vorgenommen werden. Solche Fahrten dürfen jedoch nur im Bezirk der Zulassungsstelle in deren Standort sich das Fahrzeug bei Fahrtantritt befindet oder in einem daran angrenzenden Bezirk durchgeführt werden. Untersagt bleibt die Weiterfahrt, wenn das Fahrzeug bei der Untersuchung verkehrsunsicher eingestuft wird. Dann ist dessen Transport oder ggf. zunächst die umfangreichere Vor-Ort-Reparatur erforderlich. Wird die Überführungsfahrt nach einer positiven Untersuchung fortgesetzt, ist deren Protokoll mitzuführen und auf Verlangen vorzuweisen.

Die Zulassungsbehörde hat die vorstehend genannten Beschränkung im Fahrzeugschein zu vermerken.

↑ nach oben