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Führerschein ab 17

In Thüringen wurde das „Begleitete Fahren ab 17 Jahre“ als Modellversuch zum 9. Januar 2007 eingefüht. Seit dem 1. Januar 2011 ist dies mit Einführung des § 48a der Fahrerlaubnisverordnung bundesweit möglich.

Das „Begleitete Fahren ab 17 Jahre“ dient der Senkung des Unfallrisikos junger Fahranfänger und Fahranfängerinnen. Die risikoreichen ersten Monate werden unter dem „Schutz“, dem „mäßigenden Einfluss“ und der „Hilfefunktion“ der Begleitpersonen bewältigt. Diese übernehmen hierdurch eine besondere Verantwortung. Das Fahren ohne Begleitperson ist nicht gestattet.

Entsprechende Vordrucke werden an die Fahrerlaubnisbewerber (auch über Fahrschulen) ausgehändigt. Hierbei handelt es sich zusätzlich zum normalen Antrag eines Fahrerlaubnisbewerbers um den Antrag „Begleitetes Fahren ab 17 Jahre“, die Anlage zum Antrag - für die Begleitperson (in erforderlicher Anzahl) und ein Informationsblatt. Die gesetzlichen Vertreter des Antragstellers müssen auf dessen Antrag sowohl der Teilnahme als auch den von ihm benannten Begleitpersonen ausdrücklich zustimmen.

Es können nur die Fahrerlaubnisklassen „B“ bzw. „BE“ erworben werden. Diese berechtigen dann auch zur unbegleiteten Führung von Fahrzeugen der Klassen „AM“ und „L“.

Nach bestandener Prüfung erhält der Fahranfänger die Prüfbescheinigung vom Prüfer ausgehändigt. Diese berechtigt zum Fahren mit 17, nur in Begleitung und nur in der Bundesrepublik Deutschland. In ihr sind auch die Begleitpersonen eingetragen. Mit Erreichen des 18. Lebensjahres kann dann der EU-Kartenführerschein in Empfang genommen werden.

Verstöße gegen die Straßenverkehrsvorschriften werden, wie im Allgemeinen bei Fahranfängern, strenger geahndet. Aber auch Auflagenverstöße der Begleitpersonen z. B. die Nichtaushändigung seiner Fahrerlaubnis bei einer Verkehrskontrolle oder dessen offensichtliche Alkoholisierung (ab 0,5 Promille) führen zum Widerruf der Fahrerlaubnis des Fahranfängers. Dies ist mit nicht unerheblichen Bearbeitungsgebühren seitens der Fahrerlaubnisbehörde behaftet.

Aufgrund des erhöhten Arbeits- und Übermittlungsaufwandes fallen zusätzliche Gebühren an. So für die Aufstellung der weiteren Erfassungsunterlagen und die Überprüfung und die Auskunft zu den Begleitpersonen beim Kraftfahrt-Bundesamt (Verkehrszentralregister) bzw. die Ausstellung der besonderen Prüfbescheinigung.

Die Antragsformulare und das Informationsblatt stehen zum Download in der linken Serviceleiste zur Verfügung.

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