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Stadt Gera sendet Kranzgrüße nach Arnheim


Gemeinsames Gedenken an die Opfer der Schlacht um Arnheim aufgrund von Corona nur eingeschränkt möglich

Anlässlich des Jahrestages zum Gedenken der Opfer der Schlacht um Arnheim sendet Gera auch in diesem Jahr Grüße in die niederländische Partnerstadt. Dazu wurde mit Unterstützung der Akteure der Städtepartnerschaften ein Gedenkkranz vor Ort ausgewählt, der heute (18.09.) niedergelegt wurde.

Von einer persönlichen Teilnahme der Vertreter der Stadt an den Gedenkfeiern vor Ort sah man in diesem Jahr und aufgrund der derzeitigen Infektionslage ab. Die Kranzgrüße sollen nicht nur die Anteilnahme der Geraer Bürgerinnen und Bürger zum Ausdruck bringen, sondern sind zugleich Symbol einer gelebten Städtepartnerschaft in Zeiten eingeschränkter persönlicher Begegnungen über Ländergrenzen hinaus.

Zum Hintergrund:
Geras niederländische Partnerstadt Arnheim wurde im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört. Die Schlacht um die Brücke von Arnheim im September 1944 gilt als eine der letzten Niederlagen der Alliierten. Sie waren im Rahmen der bis dahin erfolgreiche „Operation Market Garden“ (17. bis 27. September 1944) am völlig unerwarteten Widerstand der deutschen Truppen gescheitert. Nach der Schlacht zwang die deutsche Wehrmacht die damals 95.000 Einwohner, ihre Stadt zu verlassen.

Viele Veranstaltungen zum diesjährigen Gedenktag sind in Arnheim nur eingeschränkt und in kleinem Rahmen sowie nur unter vorheriger Anmeldung möglich. Daher werden die Gedenkfeiern für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt auf großen Bildschirmen live übertragen und über die lokalen Fernsehsender ausgestrahlt.


Veröffentlichung: 18.09.2020