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Deutschland im Gespräch: Bundesregierung lädt zum Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern aus Nürnberg ein

Anlässlich von 30 Jahren Friedlicher Revolution und Deutscher Einheit finden 16 Begegnungs- und Dialogveranstaltungen zwischen deutsch-deutschen Partnerstädten statt. Am 21. März 2020 in Gera.


Unter dem Motto „Deutschland im Gespräch: Wie wollen wir miteinander leben?“ reisen Bürgerinnen und Bürger aus Nürnberg für ein Wochenende nach Gera. Mit Begegnungen zwischen deutsch-deutschen Partnerstädten möchte die Bundesregierung zum offenen und kritischen Erfahrungsaustausch über den Prozess der Deutschen Einheit anregen. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die Anmeldung ist ab sofort möglich.

„Auch im 30. Jahr der Deutschen Einheit müssen wir daran arbeiten, dass Ost und West weiter zusammenwachsen. Wir wollen erreichen, dass wir uns wieder mehr füreinander interessieren und dadurch Vorurteile abbauen", sagt Matthias Platzeck, Ministerpräsident a.D. und Vorsitzender der Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“, auf deren Initiative hin die Veranstaltung organisiert wird. Der Blick wird während des Dialogs auch in die Zukunft gerichtet: Gemeinsam werden Ideen für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Teilen Deutschlands entwickelt.

Neben den moderierten Diskussionen gibt es für die Teilnehmenden auch bei gemeinsamen Mahlzeiten und einem Kulturprogramm vielfältige Möglichkeiten, ins Gespräch zu kommen. Alle Dialoge werden wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Die Ergebnisse der Diskussionen fließen in politische Handlungsempfehlungen ein, die die Kommission im Herbst 2020 an die Bundesregierung übergeben wird.

Julian Vonarb, Oberbürgermeister der Stadt Gera, freut sich auf die nahende Veranstaltung: „Offizielle Partnerstädte wurden wir am 3. Oktober 1988 – aber Gera und Nürnberg sind einander schon viel länger freundschaftlich verbunden. Bis ins Mittelalter reicht die Beziehung der beiden Städte zurück. Deshalb freue ich mich besonders, gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Gera, Gastgeber für die wichtige Dialogveranstaltung ‚Deutschland im Gespräch‘ zu sein. Wir sind gespannt auf einen lebendigen Austausch und freuen uns darauf, gemeinsam Zukunftsperspektiven konstruktiv zu diskutieren.“

Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister von Nürnberg, sagt zur Beziehung der beiden Städte: „Die Freundschaft zwischen Nürnberg und dem damals in der Deutschen Demokratischen Republik liegenden Gera begann bereits 1988 mit der Unterzeichnung eines Partnerschaftsvertrags. Diese schon über 32 Jahre währende Freundschaft hat in guten wie in unruhigen Zeiten gehalten.“ Bei ‚Deutschland im Gespräch‘ kann die Freundschaft weiter vertieft werden. Auch Gera selbst hat viel zu bieten, betont Dr. Maly betont: „Die Geburtsstadt von Otto Dix ist immer eine Reise wert. Es gibt das exzellente Otto-Dix-Museum, eine lebhafte zeitgenössische Kunstszene und ein Stadtmuseum, das sich auch mit der jüngsten deutschen Geschichte befasst“.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: deutschland-im-gespraech.de

Die Anmeldung ist bis zum 8. März 2020 möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Schülerreporter gesucht
Die Bundesregierung lädt Schülerinnen und Schüler aus Gera und Nürnberg ein, die Veranstaltung als Reporterinnen und Reporter zu begleiten. Unter professioneller Anleitung stellen sie in Gera einen Videobericht für die offizielle Website und die Social-Media-Kanäle des Jubiläumsjahrs her.

Weitere Informationen unter: https://deutschland-im-gespraech.de/schuelerreporter/

Hintergrund
Die Bundesregierung möchte den 30. Jahrestag des Mauerfalls und der Deutschen Einheit als ein für ganz Deutschland verbindendes Jubiläum begehen, das auch ein Bewusstsein dafür schafft, dass die Deutsche Einheit ein Prozess ist, der noch nicht abgeschlossen ist. Das Jubiläumsjahr soll das gemeinsame und gegenseitige Verständnis für die Leistungen fördern, die zur Wiedervereinigung geführt haben und für das Zusammenwachsen von Ost und West erbracht wurden.
Zur Erarbeitung der Ausgestaltung der Feierlichkeiten hat die Bundesregierung die Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ eingesetzt. Sie besteht aus 22 Personen aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur sowie Zivilgesellschaft. Den Vorsitz der Kommission hat Herr Ministerpräsident a.D. Matthias Platzeck inne. Stellvertretender Vorsitzender ist der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Christian Hirte, MdB.

Die Arbeit der Kommission wird durch die Geschäftsstelle 30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat unterstützt. Weitere Informationen unter: https://deutschland-ist-eins-vieles.de/kommission/

https://www.instagram.com/deutschlandisteins_vieles
https://www.facebook.com/deutschlandisteinsvieles
https://twitter.com/eins_vieles
https://www.youtube.com/channel/UCTznV_lbBSGC8I4EF7yfORA





Veröffentlichung: 07.02.2020