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Museumspädagogik Klassenstufe 5 und 6 im Stadtmuseum

Als die Menschen sesshaft wurden. Die Entwicklung unserer Vorfahren von Jägern und Sammlern zu Bauern und Viehzüchtern

Die Sesshaftwerdung des Menschen gilt als die bedeutendste gesellschaftliche Errungenschaft der Geschichte. Kein anderes historisches Phänomen hatte eine derart nachhaltige Neuordnung der menschlichen Lebensweise zur Folge. Dass sich solch ein epochales Ereignis nicht einfach über Nacht vollzog, liegt dabei auf der Hand. Doch was genau hatte die Frühmenschen dazu bewogen, sich von ihren tradierten Verhaltensmustern abzuwenden und einen derart gewaltigen Schritt in Richtung Moderne zu wagen? Anhand von Originalobjekten und regionalen Bezügen geht die Veranstaltung den Ursachen, Merkmalen und Auswirkungen der so genannten „Neolithischen Revolution“ auf den Grund.
Weiterführend bieten wir folgende praktische Arbeiten im Rahmen der Veranstaltung an:
- Fertigung von Modellen eines Faustkeils oder einer Pfeilspitze aus Gips
- Höhlenmalerei
Vortrag und Aktion in Verbindung mit originalen Objekten und Ausstellung
Dauer: ca. 1,5h
Materialkosten: 1€


Zwischen Germanen und Slawen – Zeugnisse kaiserzeitlicher und frühmittelalterlicher Besiedlung im Elstertal

Obwohl weder Kelten noch Römer bis in das Gebiet des heutigen Vogtlandes vorgedrungen waren, lassen sich auch hier frühe Besiedlungsspuren kaiserzeitlicher Kulturvölker nachweisen. Seit dem 1. Jh. n. Chr. kann für die Region rund um Gera von einer Ansiedlung des germanischen Volkes der Hermunduren ausgegangen werden. Obwohl die Germanen ihren römischen Nachbarn hinsichtlich Kunst, Handwerk und Handel weit unterlegen waren, gelang es ihnen doch, ihre Selbstständigkeit über Jahrhunderte zu verteidigen, bis sie schließlich aus dem Gebiet des heutigen Ostthüringen verschwanden.
Als im 8. Jh. n. Chr. die Slawen in das Elstertal einwanderten, fanden sie freie Siedlungsflächen vor und etablierten ihre eigene Kultur, deren Zeugnisse sich wiederum an zahlreichen Stellen entdecken lassen.
Die Veranstaltung wirft einen Blick auf die Hinterlassenschaften beider Völker in unserer Region – darunter insbesondere die Eisenverhüttungsplätze an der Neuen Straße und in Gera-Tinz – und gibt einen Überblick über zentrale Aspekte ihrer Lebensweise.
Weiterführend bieten wir folgende praktische Arbeiten im Rahmen der Veranstaltung an:
- Fertigung eisenzeitlicher Schmuckobjekte
Vortrag und Aktion in Verbindung mit originalen Objekten und Ausstellung
Dauer: ca. 1h
Materialkosten: 1€


‚Crashkurs‘ Stadtgeschichte

Der Rundgang durch die zwei Etagen der Dauerausstellung (‚Gera von der ersten Besiedlung bis 1914‘ und ‚Gera von 1914 bis heute‘) bietet einen Überblick über die Stadtgeschichte. Ergänzt wird der Rundgang mit originalen Objekten aus den Sammlungen. Einzelne Ausstellungsbereiche stehen dabei im Mittelpunkt, u.a. Modell Schloss Osterstein, die Historische Straßenbahn und Einkauf früher und heute.
Führung
Dauer: 2 x 45 min
Die beiden Abschnitte können auch einzeln genutzt werden.


„Setzen, Sechs!“ – Eine Zeitreise durch die Schulgeschichte*

Seit wann müssen Kinder in die Schule? Wie hat man früher geschrieben? Woher kommt der Begriff „sitzen bleiben“? All diese Fragen und mehr werden in dieser Veranstaltung anschaulich beantwortet. Die Schüler werden dabei als aktive Mitbegleiter einbezogen. So lernen sie die alte Schriftart ‚Sütterlin‘, Rechnen wie vor 50 Jahren, lernen alte Kinderspiele kennen und erfahren, welche Klassenregeln es damals gab. Verschiedene Objekte, wie z.B. Schiefertafeln und Griffel stehen für die Kinder in dieser Veranstaltung zum Ausprobieren bereit. So soll ein Verständnis für das Schulleben in der Vergangenheit geschaffen werden.
Vortrag in Verbindung mit originalen Objekten
Dauer: ca. 45 min