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Museumspädagogik Fächerübergreifende Angebote im Stadtmuseum

Warum ist die Uhr so wertvoll? Quellen im Museum

Dreh- und Angelpunkt der Museumsarbeit sind die Objekte des Museums und ihre Funktion als Informationsträger. Sie sind Geschichtsquellen, die es gilt, zu erschließen und dem Besucher möglichst spannend und unterhaltsam zu vermitteln. Der Vortrag erläutert, was es für Quellen im Museum gibt, wie diese eingeteilt und erschlossen werden und welche Bedeutung die Quellenkritik hat.
Vortrag in Kombination mit originalen Objekten und Ausstellung
Dauer: ca. 45 min


Zwischen Dachstuhl und Kellergewölbe – Wie funktioniert ein Museum?

Ein etwas anderer Rundgang durch das Museum, der vor allem hinter die Kulissen des Hauses blickt. Im Mittelpunkt stehen die Räumlichkeiten und Arbeiten, die dem Besucher normalerweise verborgen bleiben: Die Schüler erfahren, wie Objekte ins Museum kommen, was hier mit ihnen geschieht, wie sie aufbewahrt werden, wie eine Ausstellung entsteht und welche Berufsbilder im Museum vertreten sind.
Führung
Dauer: ca. 45 min


Romantisches Gera. Bürgerliches Leben im 19. Jh. in den Werken der Malerfamilie Fischer

Die Werke der beiden Geraer Künstler Heinrich und Theodor Fischer entstanden zwischen 1803 und 1906. Beide studierten an der Kunstakademie in Dresden, blieben aber ihr Leben lang ihrer Heimatstadt treu und schufen zahlreiche Geraer Stadtansichten, Straßenszenen und Porträts von Geraer Einwohnern. Ihr Leben und ihre Bilder dokumentieren die Entwicklung des gesamten 19. Jh. und bieten eine erstaunliche Vielfalt an geschichtlichen, technischen und künstlerischen Aspekten: Napoleonische Zeit, Industrialisierung, Veränderungen des Stadtbildes, Entstehung eines Gemäldes, Porträts Geraer Persönlichkeiten, Erfindungen des 19. Jh., Alltagsleben in Gera.
Führung
Dauer: ca. 45 min


Kalendergeschichte(n). Was uns Kalender erzählen*

Historische Kalender sind erstaunlich vielfältig: Es gibt Wand-, Tisch-, Jahres-, Notiz- und Abreißkalender, Weihnachts- und Osterkalender, Kalender für die Brieftasche oder die Armbanduhr. Spannend und richtig wertvoll für die Geschichte werden Kalender aber oft erst durch ihre Eintragungen. Mehr als 200 Jahre wurde der "Geraer Hauskalender“ herausgegeben. Die im Stadtmuseum befindlichen Exemplare enthalten zahlreiche handschriftliche Notizen, die von Überschwemmungen, Kriegszeiten und Hinrichtungen erzählen.
Vortrag in Kombination mit originalen Objekten
Dauer: ca. 45 min


Es sagt aus alten Tagen…*

Sagen berichten von versteckten Schätzen und Wundern, aber auch von Kriegen, Pestzeiten und unheimlichen Begegnungen. Sagen sind lustige bis gruselige Erzählungen aus längst vergangenen Zeiten. Und mehr nicht? Überraschend viele unserer Sagen gehen, fantasievoll ausgeschmückt, auf reale historische Ereignisse und Situationen zurück, z.B. der sächsische Bruderkrieg oder die ‚Gersche Fettgusche‘. Die Veranstaltung stellt Sagen aus Gera und der näheren Umgebung vor und erläutert historische Ereignisse, die in und hinter den Erzählungen stecken.
Lesung und Vortrag
Dauer: ca. 45 min


Die Großen 10

Mit seinen rund 100.000 Objekten behütet das Stadtmuseum die Hinterlassenschaften der Geraer Stadtgeschichte. Die Veranstaltung präsentiert zehn außergewöhnliche Objekte aus den Depots des Stadtmuseums. Ob die älteste Geraer Fotografie von 1863, der erste Kopf des Simson-Brunnens von 1686 oder in Gera geprägtes Silbergeld aus dem 12. Jahrhundert. Oft sind diese Objekte auf den ersten Blick nicht als ‚Schätze‘ erkennbar. Dennoch besitzen sie aufgrund ihrer Herkunft, ihrer oft abenteuerlichen Geschichte oder ihrer Einmaligkeit herausragende Bedeutung für das Museum und die Stadt Gera.
Vortrag mit originalen Objekten
Dauer: ca. 45 min