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Entwurf des Entwicklungsrahmens am 24. August 2016 öffentlich vorgestellt (24. August 2016)

Für den Entwicklungsrahmen zu Geras Neuer Mitte interessierten sich rund 70 Gäste. (Stadt Gera / Catrin Heinrich) Das theoretische Fundament für Geras Neue Mitte entsteht. Es wird gegossen in den sogenannten Entwicklungsrahmen. Den Entwurf dieses Dokuments stellten die StadtStrategen Weimar im Auftrag von IBA Thüringen und in Kooperation mit Ja - für Gera e.V. und Stadt Gera jetzt im Stadtmuseum vor. Rund 70 Interessierte nahmen den Entwurf auf und diskutierten dazu. Vertreter der Medien nahmen an der Veranstaltung teil und berichteten in OTZ, TLZ und mdr Thüringen-Journal.

Teilnehmer sprachen sich aus:
- für die neue Gestaltung der Fläche mit Grüngestaltungen zu beginnen. Die Bürgerumfrage hätte eindeutig gezeigt, dass sich die Geraer schön gestaltete Grünflächen sehr gut vorstellen können.
- noch deutlicher auf der Fläche vor dem KuK die Höchstdimensionen für Bebauungen festzulegen, denn schon jetzt wirke das Stadtmuseum wie "ein eingeschüchtertes Kücken" vor dem Elsterforum.
- ausreichend Freiraum vor dem KuK zu definieren, es solle verhindert werden, dass die Fläche vollkommen zugebaut werde; Möglichkeiten für Bebauungen biete die Fläche im nördlichen Teil, Richtung De-Smit-Straße.
- Wasser spiele noch viel zu wenig eine Rolle im Entwurf des Entwicklungsrahmens - dies sei noch aufzunehmen
- Handwerker anzusprechen und bei ihnen die Nachfrage zu wirtschaftlichen Aktivitäten in Geras Neuer Mitte zu erfassen
- Entwicklung von Geras Neuer Mitte eng verzahnt zu gestalten mit der GWB "Elstertal" als Eigentümer nahezu der Hälfte der Fläche
- Verkehrsführung für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer stärker zu trennen und Barrierefreiheit herzustellen, um auch Menschen mit Handicap die Fläche gut zugänglich zu machen
- die Option eines Hotelbaus in Geras Neuer Mitte in Frage zu stellen aufgrund der aktuellen relativ niedrigen Auslastung von Hotels in Gera.

"Bei der Planung der Fläche sollte auf die Bürger gehört werden", so ein Gast der Veranstaltung.

Jetzt nach dem Meinungsäußerungen in der Veranstaltung wird der Entwicklungsrahmenentwurf überarbeitet. Beispielsweise soll das Thema "Barrierefreiheit in Geras Neuer Mitte" noch deutlicher an Gewicht zulegen im Entwicklungsrahmen als bisher vorgesehen. Ende September erhalten zwei Stadtratsausschüsse den Entwicklungsrahmen zur Beratung. Danach wird der Rahmen veröffentlicht und konform mit einer Forderung der Veranstaltung nach weiterhin intensiver Bürgerbeteiligung um Bürgermeinungen zur Endfassung des Rahmenplanes gebeten. Ist der Entwicklungsrahmen vollendet, bildet er die Basis für die nächsten Arbeitsschritte: den Rahmenplan und den darauf folgenden Bebauungsplan.

Infoveranstaltung Entwicklungsrahmen in den Medien:
- OTZ und TLZ berichteten
- Leserbrief in "Neues Gera" eines Veranstaltungsteilnehmers

Fotos (Stadt Gera/Catrin Heinrich) von der Infoveranstaltung und dem Dreh des TV-Teams für Interviews mit Mitgliedern der Arbeitsgruppe Kommunikation von Geras Neuer Mitte am 24. August 2016 im Stadtmuseum zum Entwurf des Entwicklungsrahmens
IBA-Projektleiter Dr. Betram Schiffers hatte die Infoveranstaltung maßgeblich mit vorbereitet und über die IBA Thüringen den Entwurf des Entwicklungsrahmens als Zusammenführung aller bisheriger Arbeitsstände finanziert.
Claudia Baumgartner, Dezernentin Bau und Umwelt, begrüßte alle Gäste herzlich im Stadtmuseum.
Ulla Schauber von den StadtStrategen Weimar moderierte.
Ulrike Jurrack von den StadtStrategen führte als zweite Moderatorin durch die Veranstaltung.
Zu den rund 70 Teilnehmern der Veranstaltung gehörten interessierte Bürger, Vertreter der Geraer Wirtschaft, Mitglieder des Stadtrates, Mitglieder von Ja - für Gera sowie die Organisatoren von IBA, Ja - für Gera und Stadtverwaltung.
OTZ-Redakteur Marcel Hilbert (hintere Reihe, r.) berichtete für OTZ und TLZ, die Beiträge stehen unter Downloads in der Sidebar links.
Gern nutzten die Gäste die Pause zwischen beiden Veranstaltungsteilen zu Gesprächen, zum Nachdenken und zur Stärkung, für die der Verein Ja - für Gera gesorgt hatte.
Grit Harthaus als Unterstützerin von Ja - für Gera hatte das Catering übernommen.
Carola Tauchert (l.) und Monika Preißler gehörten zu den Helferinnen und Helfern des Abends.
Viele Gäste signalisierten ihr weiteres Interesse an Geras Neuer Mitte und trugen sich in die Listen am Empfang ein, weiterhin über Veranstaltungen und Entwicklungen zu Geras Neuer Mitte informiert werden zu wollen.
MDR-Redakteur Marian Riedel (r.) hörte sich im Stadtmuseum und vorab bereits im Steinweg in der Mangelwirtschaft und bei Mitgliedern der Arbeitsgruppe Kommunikation für Geras Neue Mitte um.
Kameramann Andreas Hütter gehörte zum TV-Team, das zum Entwurf des Entwicklungsrahmens dabei war und Bürger dazu interviewte.
Beim TV-Dreh im Steinweg gab es den spontanen Kontakt zu Rainer Griewel, der gegenüber der Mangelwirtschaft ein Haus saniert. Mit dem nächsten sanierten Haus entwickelt sich auch der Steinweg wieder weiter zu einem intakten Straßenzug. Ja für Gera war vor Jahren bewusst in den Steinweg gezogen, um hier für Vitalität zu sorgen und Sanierungsinteressen zu wecken. Gemeinsam mit inzwischen vielen Partnern im Steinweg konnte die Entwicklung befördert werden.
Petra Wagner arbeitet mit in der Arbeitsgruppe Kommunikation für Geras Neue Mitte. Im TV-Interview wurde sie unter anderem zu weiteren Schritten für Geras Neue Mitte befragt, bei denen Bürger gefragt sind mit ihrer Meinung und/oder mit ihren Initiativen.
Dr. Bertram Schiffers, IBA-Projektleiter, stellte den Urban Flashmob vor. Am 22. Oktober 2016 sollen die Geraer die Neue Mitte für sich einnehmen können mit einer außergewöhnlichen Kunstaktion.

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