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Rückblick 8. Ostthüringer Studienmesse

Neuer Besucherrekord bei 8. Ostthüringer Studienmesse im KuK

Hochschulen und Unternehmen präsentierten mehr als 1000 Schülern ihre Angebote für Studium und Karriere

54 Aussteller kamen am 18. März nach Gera, um Ostthüringer Schülern Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen. Dazu zählten 39 Studieneinrichtungen, darunter Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien aus Mitteldeutschland, sowie 15 Unternehmen aus der Region. Die Geraer Berufsakademie war dabei genauso vertreten wie die Berufsakademien aus Eisenach, Dresden Glauchau und Plauen. Die SRH Fachhochschule für Gesundheit Gera – in diesem Jahr mit 25 Prozent mehr Studienanfängern - informierte über ihre Angebote, die nicht nur bei jungen Menschen im Trend liegen.


Auch wer ein Direktstudium plant, war an der richtigen Adresse. Fachschulen, Berufsakademien, Hochschulen und Universitäten von Magdeburg über Leipzig und Dresden bis hin nach Erfurt präsentierten sich dem interessierten Publikum. Fünf Hochschulen sind in diesem Jahr als Aussteller neu dazugekommen. Darunter sind zum Beispiel die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Hochschule Merseburg und die Hochschule Mittweida. Das umfangreiche, vielseitige Informations- und Beratungsangebot unter dem Motto „Studieren zu Haus“ richtet sich vor allem an Schüler ab der 10. Jahrgangsstufe.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Landkreis Greiz und der Stadt Gera. Bereits zur Eröffnung, die im Auftrag der Oberbürgermeisterin der Stadt Gera der Pressesprecher Uwe Müller, und im Auftrag der Landrätin des Landkreises Greiz der 1. Beigeordnete Heinz Klügel vornahmen, war das Foyer im KuK schon dicht gefüllt.


„Die Studienmesse, die der Landkreis Greiz und die Stadt Gera gemeinsam veranstalten, ist ein gelebtes Beispiel, wie wir in unserer Region längst Kirchturmdenken überwunden haben und über Kreisgrenzen hinaus zusammenarbeiten. Unser Dank gilt den Wirtschaftsförderungen der Stadt Gera und des Landkreises Greiz, ganz besonders Christina Rabitzsch, die den Großteil der Organisation übernommen hat. Wir sind gern Gastgeber für diese Studienmesse“, so Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn in ihrem Grußwort. „Wir fühlen uns gemeinsam den Menschen, und hier im Besonderen, der jungen Generation verpflichtet. Ich wünsche den Schülerinnen und Schülern, dass sie viele Anregungen für ihren weiteren Lebensweg finden. Ich bin sicher: Für viele von ihnen wird Ihr Traumberuf, wird ihr Lebenstraum in der Heimat in Erfüllung gehen.“


Mit bei der Studienmesse dabei waren zum Beispiel bekannte Arbeitgeber wie die ELECTRONICON Kondensatoren GmbH, die PI Ceramic GmbH und das Geraer IT-Systemhaus Nexory. Die SRH Fachhochschule nutzt jedes Jahr die Studienmesse, um ihre Bildungseinrichtung vorzustellen und künftige Studenten zu werben.
Gunter Kreis von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist in diesem Jahr zum ersten Mal Aussteller und folgte der Einladung der Stadt Gera und des Landkreises Greiz. „Ich habe heute viele interessante Gespräche geführt und festgestellt, dass das Interesse der Schüler nach bestimmten Studiengängen auch davon geprägt ist, welche Wirtschaftszweige in der Region vorhanden sind. Die Trends gehen trotzdem eher in Richtung Lehramt und Medizin“, erklärt der Studienberater. Janik Weiß, geht in die 11. Klasse des Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium und interessiert sich für Biochemie und Biotechnologie. „Ich denke, dass es eine zukunftsträchtige Branche ist. Auf der Messe bin ich auf der Suche nach einer passenden Uni, weil ich gern in der Nähe von Gera bleiben möchte“, so der 18-Jährige.

Eckhard Oertel, Geschäftsführer der Geraer Firma LFG Leiterplatten, Feinmechanik und Geräte ist sehr angetan von der Studienmesse: „Wir bilden Bachelor of Engeneering im Studiengang Elektrotechnik/Automatisierungstechnik aus. Ich hoffe, dass ich hier junge Nachwuchsführungskräfte finde, die mich in ein paar Jahren im Unternehmen unterstützen werden.“ Vielleicht gehört Björn Löffler bald dazu. Der gelernte Kfz-Mechatroniker macht gerade seine Fachhochschulreife an der SBBS Technik in Gera und informiert sich am Stand von Eckard Oertel. „Ich finde das Angebot der Firma LFG sehr interessant, denn ich möchte mich mit einem dualen Studium weiter qualifizieren.“

Parallel zur Ausstellung boten die Veranstalter in vier Räumen ein umfangreiches Vortragsprogramm an, an dem sich die Arbeitsagentur Altenburg-Gera, die Bundespolizeiakademie und das Bundeswehr-Karrierecenter beteiligen. Auch die Stadt Gera selbst war auf der Messe präsent. Bereits zum zweiten Mal hatte die BAföG-Stelle der Stadtverwaltung die Heranwachsenden vor Ort bei der Finanzierung ihrer beruflichen Träume beraten.

Fotos: Stadtverwaltung Gera/Ivonne Hebel und Helga Walther