deutsche Version dieser Seite deutsch | english version of this page english | Schriftgröße: - A A + | GeoPortal Stadtplan anzeigen
Logo Bender Interaktiver Stadtplan

Gut besuchte Ausstellung mit Ideen zur Weiterentwicklung des Kultur- und Kongresszentrums Gera (12. Mai 2015)

(Stadtverwaltung/Catrin Heinrich) Die Ausstellung des Vereins Ja-für Gera und der Fachhochschule Erfurt „13 Antworten auf die Frage nach der Starken Mitte Geras“ – 13 Projektarbeiten von Master-Studenten der Architektur zur Weiterentwicklung des Kultur- und Kongresszentrums Gera - wurde am 22.04.2015 im Rahmen des Jahresmeetings 2015 von Ja-für Gera zum Projekt GERSCHEMEILE2030 am 22.04.2015 eröffnet.
Die Ausstellung war dann vom 05.05. bis 09.05.2015 für die Bürger und Interessierten im Kultur- und Kongresszentrum im unteren Foyer geöffnet und wurde von mehr als 100 Besuchern besucht.

Die Ausstellung reiht sich ein in verschiedene Beteiligungsaktivitäten im IBA-Projekt „Vernetzte Stadt-Starke Mitte“. Entsprechend gab es auch in der Ausstellung einen Informationsstand, an dem über die Absichten in diesem Projekt informiert wurde. „Vernetzte Stadt-Starke Mitte“, das vom Verein Ja-für Gera ausging, will die Bürger bei der Entwicklung der Flächen aktiv „mitnehmen“ und Stück für Stück mithelfen, dass eine neue Perspektive für die Brache entsteht.
Am Info-Stand lag daher auch eine Umfrage aus mit 2 Fragen, welche Vorstellungen die Besucher haben, eine „Starke Mitte“ hier zu gestalten.

Die Vorschläge zur Weiterentwicklung des Kultur- und Kongresszentrums, die die 13 Studenten im Master-Studiengang Architektur an der FH Erfurt bei Prof. Hempelt und Prof. Faulstich entwickelten, wurden von allen Besuchern ausdauernd studiert.

Ganz verschiedene Ideen, die das KuK mit den freien Flächen davor baulich oder als Freiflächen-gestaltung verbinden, fanden großes Interesse genauso wie die Ideen für das Hauptgebäude und das Funktionsgebäude des KuK. Für das Hauptgebäude gibt es von den Studierenden verschiedenste Vorschläge, den Haupteingang attraktiver zu machen, die künstlerische Gestaltung der Innenwand „Lied des Lebens“ mehr zur Geltung zu bringen oder mehr Räume mit neuen Nutzungen zu versehen. Dieses reichte von mehreren Vorschlägen für eine neue Kunsthalle in den Untergeschossen bis zu mehr Restaurants im Hauptgebäude. Selbstverständlich gingen alle Studierenden davon aus, den Saal als Ganzes zu erhalten. Alle konzipierten aber die Ergänzung des Hauses mit Aufzügen oder die Erneuerung der Fenster- bzw. Fassadenflächen zur energetischen Ertüchtigung des Gebäudes, was man für unumgänglich hält.

Auch für das Funktionsgebäude werden neue Nutzungen für möglich gehalten. Einige Arbeiten gehen von einer ausschließlich kommerziellen Büro-Nutzung als Vermietungsobjekt aus, um mehr Einnahmen für das Haus zu generieren. Sehr interessant erscheint auch der Vorschlag, das heute gemischt genutzte Haus an der Schloßstraße als Bibliothek um zu nutzen.

Die Ausstellung war Teil des ersten Tages der Städtebauförderung der Stadt Gera am 09.05.2015. Bei einem kurzen Besuch zollte auch die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft dem Projekt „Vernetzte Stadt – Starke Mitte“ der Stadt Gera und des Vereins Ja-für Gera und der Ausstellung ihre Anerkennung, da von der Bürgerschaft nicht auf einen Investor oder „bessere“ Zeiten gewartet wurde, sondern die Bürger initiativ wurden.
Ausstellungsbesucher äußerten sich ebenfalls anerkennend zum IBA-Projekt und vor allem bezüglich der 13 Projektarbeiten zum großen Fleiß der Studierenden. Sie freute auch, dass damit Aufmerksamkeit für das KuK und Hilfe für die Stadt erfolgte.

Die Ausstellung wird am Mittwoch, den 13.05.15, in der Bürgergalerie Steinweg des Vereins Ja-für Gera das 2. Mal eröffnet. Die Eröffnung erfolgt 18:00 in der Bürgergalerie Steinweg 1-3. Bis zum 30.07.2015 sind (aus Platzgründen) 7 der 13 Arbeiten zu den Öffnungszeiten des Vereins weiter zu sehen. Über die Arbeit im Projekt „Vernetzte Stadt-Starke Mitte“ kann man sich dort ebenfalls weiter informieren.

Ab 19:00 schließt sich der offene „Stammtisch“ des Vereins in der „Mangelwirtschaft“ an. Es werden Getränke und Imbiss angeboten. Eine gute Gelegenheit zum Gespräch miteinander zu den Perspektiven in unserer Stadt!

↑ nach oben