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Mitglieder Netzwerk „Gesunde Kommune“ erarbeiten Übersicht zu Gesundheitsleistungen in Gera (8. Mai 2015)

Die Teilnehmer des Netzwerktreffens diskutierten unter anderem, wie es noch besser gelingen kann, einen Gesamtüberblick über gesundheitsfördernde Leistungen zu erlangen und diesen der Bevölkerung kompakt zugänglich zu machen. (Stadtverwaltung/Catrin Heinrich) Bis November 2015 sollen Angebote und Leistungen analysiert werden – Ab 2016 aktive Einbindung der Bürger in Projekt

Eine Übersicht der Gesundheitsleistungen in der Stadt Gera wird derzeit von den Mitgliedern im Netzwerk „Gesunde Kommune“ erarbeitet. Es gibt viele Angebote, aber wer eine Leistung sucht, findet diese nur mit viel Rechercheaufwand, so die Netzwerkmitglieder. Sie tauschten sich während ihres jüngsten Treffens erneut dazu aus, wie die Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention in Gera erfasst und dann als Kompaktübersicht transparent den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung gestellt werden können. Dabei sollen Doppelstrukturen erkannt und zukünftig verhindert sowie Lücken in den gesundheitsfördernden Aktivitäten geschlossen werden. Ziel ist es, Gera als „Gesunde Kommune“ weiterzuentwickeln. „Ab dem Jahr 2016 wollen wir Bürger aktiv einbinden. Jetzt haben wir eher eine Fachdiskussion unter Vertretern von Gesundheitsdienstleistern, Gesundheitswissenschaftlern, Initiativen, Krankenkassen, Sport, Bildung und Verwaltung. Wir können so die Meinungen und Bedürfnisse der Bürger besser erfahren und in unsere weitere Arbeit einbringen“, so Monika Jorzik, Fachdienstleiterin Gesundheit. Sie koordiniert die Netzwerkarbeit, unterstützt von weiteren drei Mitgliedern der Steuerungsgruppe.

Das Netzwerk „Gesunde Kommune“ wurde im November 2014 von der Stadtverwaltung mit dem Ziel gegründet, alle Akteure in Gera zusammenzuführen, denen die gesunde Entwicklung der Bürger und der Familien am Herzen liegt. Sie wollen den Austausch untereinander verbessern und mit bedarfsgerechten Angeboten vor allem auch benachteiligte Bevölkerungsgruppen besser erreichen. Verknüpft ist das Vorhaben mit dem „Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland“ und den Initiativen des Thüringer Sozialministeriums „Agethur – Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V.“ sowie „aktiv für Gesundheitsziele in Thüringen“. Thüringens Sozialministerin übernahm die Schirmherrschaft der Netzwerkgründung im November 2014.

Die Initiative der Stadtverwaltung geht auf den Stadtratsbeschluss des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes ISEK GERA2030 zurück. Die Gesundheitsversorgung in Gera soll weiter und insbesondere bedarfsorientiert verbessert werden. Das Netzwerk ist eine Maßnahme des sogenannten ISEK-Leitprojekts „Audit familiengerechte Kommune“, das aktuell im Stadtrat diskutiert wird.

Die „Gesundheitsnetzwerker“ treffen sich spätestens im November. Bis dahin analysieren sie vor allem, welche Netzwerke und Akteure in Gera tätig sind, die die gesundheitsförderlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen, die Lebensweise und das Gesundheitsverhalten der Bürger bzw. Familien beeinflussen. Sie wollen Steckbriefe erarbeiten, die als kompakter Überblick über Angebote und Leistungen zunächst jedem Mitglied zur Verfügung gestellt werden sollen. Fragen dazu an: Monika Jorzik, Leiterin Fachdienst Gesundheit im Dezernat Soziales der Stadtverwaltung Gera, Telefon: 0365 / 838 35 00, E-Mail: jorzik.monika@gera.de.

Weitere Einblicke ins Netzwerktreffen

Zum Netzwerktreffen arbeiteten die Teilnehmer zeitweise in kleinen Arbeitsgruppen. Hier die Gruppe (v.r.): Andrea Eisenschmidt, Geraer Volkshochschule; Monika Jorzik, Fachdienstleiterin Gesundheit der Stadtverwaltung, Katrin Wolf, SRH Fachschule für Gesundheit.
Hier in einer Gruppendiskussion (v.l.): Hannelore Hauschild, Seniorenbeiratsvorsitzende Gera; Susanne Korn, Familienzentrum Gera/Mehrgenerationenhaus; Rainer Wagner, Leiter Servicezentrum DAK Gera; Petra Zimmermann, LAG Zahnärzte; Oliver Wolf, Sozialmanagement und Mitgliederbetreuung WBG "Aufbau" Gera.
In dieser Gruppe (v.l.): Dieter Hoffmann, Regionalgeschäftsführer IKK classic; Kathrin Engel, Interventionsstelle häusliche Gewalt; Steffi Hofmann, Sozialplanerin der Stadtverwaltung.
In dieser Gruppe (v.l.): Christine Morgenstern, Behindertenbeauftragte der Stadt Gera; Anja Pilz, AOK Plus; Katharina Philipp, Koordinatorin Wellcome Gera, Mehrgenerationenhaus; Norbert Kietzmann, Geschäftsführer Stadtsportbund Gera.
Diskussionen gab es zum immer wieder eingebrachten Thema: Wie können Angebote zusammengefasst und der Bevölkerung unkompliziert und kompakt als Überblick zur Verfügung gestellt werden.
Die Agethur-Mitarbeterinnen (v.l.) Constanze Planert, Koordinatorin Kommunen Gesundheitsförderung, und Carolin Voigt, Projektleiterin Netzwerke Gesunde Kommune.
Wir arbeiten mit ...

... weil wir als SRH Fachhochschule Gesundheit wissentschaftliches Know-how einbringen möchten. Ich arbeite auch als Logopädin mit, weil rund 30 Prozent der Kinder bis 6 Jahren sprachauffällig sind und wir im Netzwerk ausloten können, was noch besser für diese Kinder getan werden kann. Kathrin Wolf, Wissenschaftliche Mitarbeiterin SRH Fachhochschule Gesundheit und Sprachtherapie Wolf
Im Netzwerk arbeite ich mit ...

... weil mich das Thema des Netzwerkes einerseits persönlich sehr interessiert und andererseits meine Verantwortung darin liegt, geeignete Maßnahmen anzubieten, zu koordinieren und zu finanzieren. Dieter Hoffmann, Regionalgeschäftsführer Regionadirektion Gera IKKclassic
Im Netzwerk arbeite ich mit ...

... weil wir mitwirken wollen, dass Leistungen noch mehr beim Bürger ankommen und wir damit effizient arbeiten. Rainer Wagner, Leiter Servicentrum DAK Gera.

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