deutsche Version dieser Seite deutsch | english version of this page english | Schriftgröße: - A A + | GeoPortal Stadtplan anzeigen
Logo Bender Interaktiver Stadtplan

„Vernetzte Stadt – Starke Mitte“ begrüßte Europan-Architekten in Gera (21. April 2015)

Den Rundgang durch das Projektgebiet entlang der Breitscheidstraße führte Ramon Miller (r.) und wurde seitens der Auslober begleitet von Ulrike Poeverlein (3.v.r.) und IBA Fachbeiratsmitglied Prof. Stefan Rettich (4. v.r.). Mehr Fotos unter Links intern in der linken Spalte. (Stadt Gera/Catrin Heinrich) Rund 40 junge Architekten und Planer besuchten am Dienstag Gera. Sie interessierten sich für die Teilnahme am größten europäischen Nachwuchswettbewerb für Architektur und Stadtplanung „Europan“. Die IBA Thüringen, die Stadtverwaltung Gera und der Verein Ja – für Gera erwarten für die Fläche entlang der Breitscheidstraße zwischen Stadtmuseum und De-Smit-Straße neue Ideen und mutige Vorschläge für Strategien zur Umsetzung. Der gesamte Auslobungstext und weitere Informationen stehen im Internet unter www.gera.de/isekgera2030 und www.europan.de.

Ein dreiteiliges Besuchsprogramm absolvierten die Gäste. Am Vormittag stellte ihnen Geras Dezernent Bau und Umwelt, Ramon Miller, das Projektgebiet vor. Der Rundgang führte vom KuK zum Johannisplatz ins ehemalige Reussische Regierungsgebäude. Hier lernten die Gäste die Pläne für den künftigen Schulcampus Goethe-Gymnasium/Rutheneum seit 1608 kennen. Weiter ging es zum Stadtmuseum, dann ins unmittelbare Projektgebiet vor dem und anschließend ins KuK. Mitarbeiter des Hauses stellten den Teilnehmern das Innenleben vom Parkhaus über Küche bis Saal vor.

Im Konferenzraum fand das anschließende Rückfragenkolloquium statt. Den Fragen der Gäste stellten sich neben Ramon Miller die Vertreter der IBA Thüringen: Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi und die IBA Fachbeiräte Prof. Dr. Andreas Wolf und Prof. Stefan Rettich, außerdem der Vereinsvorsitzende von Ja – für Gera e.V., Volker Tauchert und die Geschäftsführerin von Europan Deutschland, Ulrike Poeverlein und Europan-Fachpreisrichter Ulrich Trappe.

Nach dem intensiven Austausch gingen die Gäste „Auf Tuchfühlung mit Gera“. Engagierte Geraer und Mitglieder der Bürgerprojektgruppe zum IBA Kandidaten „Vernetzte Stadt – Starke Mitte“ stellten den Gästen auf persönliche Weise Gera vor. GWB-Geschäftsführerin Martina Schramm schilderte die Anforderungen der GWB als Eigentümer eines Teils der Flächen, Matthias Röder und Konrad Steinbrecht stellten die Arbeit des Ja – für Gera-Initiativkreises „Starke Mitte“ und Planungen der Vergangenheit vor. Stefan Haase, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, und Thomas Laubert, Architekt und Mitglied des Denkmalbeirats Gera, führten zwei Gruppen durch die Stadt. In einem Höhler begeisterten Dr. Gitta Heil und Cornelia Schmidt vom Höhlerverein für diese besonderen Kellerräume und die Biennale 2015. Im Sparkassen-Hochhaus begrüßten Frank Emrich, Vorstand der Sparkasse, und Björn Grübel, Wirtschaftsanalyst der IHK Ostthüringen zu Gera. Grübel schilderte die wirtschaftliche Entwicklung Geras und die Chancen der künftigen Entwicklung – und weiter ging es nach dem beeindruckenden Blick vom Dach des Sparkassen-Turmes zum Theater und zurück in den Steinweg. Im Sitz des Vereins Ja – für Gera e.V. in der Mangelwirtschaft stellte Volker Tauchert die Vereinsarbeit vor. Am Abend setzten sich hier wieder viele Teilnehmer des Tages gesellig zusammen.

Bis zum Sommer arbeiten die Architekten und Planer an der Aufgabe. Wie viele Arbeiten eingereicht werden, ist offen.

Zu den Teilnehmern am Dienstag gehörten unter anderem internationale Studierende und Professoren der Universitäten, Fachhochschulen und Fachschulen in Berlin, Dresden, Wismar, Erfurt, Braunschweig sowie freie Architekten und Planer aus mehreren Bundesländern sowie internationale Arbeitsgemeinschaften mit Beteiligten aus Asien, Europa und Brasilien.

Mehr Fotos siehe linke Spalte unter Links intern "Impressionen vom Europan-Rückfragenkolloquium"

Downloads

↑ nach oben