deutsche Version dieser Seite deutsch | english version of this page english | Schriftgröße: - A A + | GeoPortal Stadtplan anzeigen
Logo Bender Interaktiver Stadtplan

Gera strebt das Zertifikat „Familiengerechte Kommune“ an (2. April 2015)

Vorschlag zur Weiterentwicklung der Familiengerechtigkeit in Gera soll demnächst Stadtrat vorgelegt werden



Die Teilnehmer am Zielvereinbarungs-Workshop. (Stadt Gera/Catrin Heinrich) Gera möchte die Lebensbedingungen von Familien kontinuierlich verbessern. Dafür erarbeitete Geras Dezernentin Soziales Sandra Schöneich zusammen mit Geraer Kommunalpolitikern, Vertretern von Verbänden, Initiativen und Verwaltungsfachleuten 16 Maßnahmen zur Verbesserung der Familiengerechtigkeit, die innerhalb der nächsten drei Jahre umgesetzt werden sollen. Gera strebt damit zugleich nach dem Zertifikat „Familiengerechte Kommune“. Dafür muss sich Gera zu Verbesserungen verpflichten und für drei Jahre die Umsetzungserfolge kontrollieren lassen. Dieses Vorhaben begleitet als Auditorin Kerstin Schmidt vom Verein Familiengerechte Kommune e.V.

Zu mehr Familiengerechtigkeit in Gera sollen einerseits strategische Planungen beitragen, wie die fortlaufende integrierte Sozialberichterstattung und die kommunale Sozialplanung, andererseits sehr konkrete Verbesserungen, beispielsweise der Informationsangebote für Familien mit einer zentralen Anlaufstelle und einem Internetportal. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf soll erleichtert werden durch Anpassungen der Kita-Angebote. Dafür ermittelt eine repräsentative Befragung den Bedarf von Eltern.

Die gemeinsam von Stadtverwaltung und Geraer Akteuren erarbeiteten Vorhaben zur Geraer Familiengerechtigkeit stehen voraussichtlich im Mai auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung. Dezernentin Sandra Schöneich wirbt für den Vorschlag, der einerseits zu konkreten Verbesserungen für Familien und alle Generationen in Gera beitrage – andererseits die begrenzten finanziellen Möglichkeiten berücksichtige. „Wir haben sehr sachlich und realistisch diskutiert. Dafür bin ich allen Beteiligten sehr dankbar. So entstand keine ‚Wunschliste‘ sondern ein Vorschlag, mit dem wir die Anliegen von Familien besonders in den Blick nehmen. Ich bitte unsere Stadträte um ihre Unterstützung, auch um mit dem Zertifikat der Familiengerechtigkeit für Gera werben zu können“, so Sandra Schöneich.
Dass Gera sich an diesem Auditierungsverfahren beteiligt, hatte der Stadtrat im Mai 2014 mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept ISEK GERA2030 beschlossen. Die Auditierung „Familiengerechte Kommune“ wird finanziert von der Thüringer Stiftung Familiensinn. (Fotos: Stadt Gera/Catrin Heinrich)

Weitere Fotos vom Zielvereinbarungsworkshop:

Veröffentlichung: 02.04.2015