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Auf der Zielgeraden nach Berlin (18. März 2015)

Dezernentin Sandra Schöneich bittet Bürger und Vertreter aus Politik und Wirtschaft zum Zielvereinbarungsworkshop für das Audit „Familienfreundliche Kommune“


Auf dem Weg zum Vorbereitungsmeeting für den Zielvereinbarungsworkshop (v.l.): Sandra Schöneich mit den Fachdienstleiterinnen Birgit Klemm, Monika Jorzik, Saskia Leupold-Grunewald, Evelyn Kiewert sowie Auditorin Kerstin Schmidt und Audit Projektleiterin Manuela Andrich. (Catrin Heinrich) Gera möchte eine familienfreundliche Stadt bleiben und noch besser werden. Wie das praktisch aussehen soll, erarbeitet Geras Sozialdezernentin Sandra Schöneich mit einem Verwaltungsteam, lokalen Akteuren und Bürgerbeteiligung seit 2014. Begleitet werden sie dabei von Kerstin Schmidt. Sie bewertet als Vertreterin des Vereins Familiengerechte Kommune e.V. von außen, inwieweit sich Gera im Vergleich zu anderen Städten als familienfreundlich bezeichnen kann und ob Gera die Anforderungen zum Zertifizierungsverfahren „Audit familiengerechte Kommune“ erfüllt. Um dieses Qualitätssiegel zu erhalten, muss sich die Stadt auf Maßnahmen festlegen, die innerhalb von drei Jahren zum Erhalt oder zur Verbesserung von Familienfreundlichkeit beitragen. Finanziert wird die Auditierung von der Thüringer Stiftung Familiensinn.

Am 25. März lädt Sandra Schöneich zu einem Zielvereinbarungsworkshop ein. Gemeinsam mit lokalen Akteuren sowie Vertretern der Kommunalpolitik und der Wirtschaft sollen jetzt die Ziele und Maßnahmen festgelegt werden, zu denen sich Gera während des Zertifizierungszeitraums bis 2017 verpflichtet. Aus den zurückliegenden Diskussionen und Workshops kristallisierten sich sechs Ziele und 16 Maßnahmen heraus, die jetzt abschließend besprochen werden. Eine zentrale Anlaufstelle für alle Generationen und Familien sowie ein Masterplan Inklusion gehören beispielsweise zu den 6 möglichen Zielen bis 2017.

„Ich freue mich sehr auf unseren Zielvereinbarungsworkshop und bitte alle Beteiligten um eine erneut so konstruktive Zusammenarbeit. Wir verfolgten bisher gemeinsam das Ziel, unsere Familienfreundlichkeit zu erhalten, zu verbessern, ohne unsere reellen Möglichkeiten aus dem Blick zu verlieren“, so die Dezernentin. Nach dem Workshop bereitet sie eine Entscheidung für den Stadtrat vor. Gibt es im Mai eine Stadtratsentscheidung zur Familienfreundlichkeit bis 2017, befindet sich das Audit auf der Zielgeraden und ein Beschluss des Stadtrats aus Mai 2014 wird umgesetzt: mit dem ISEK - dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept GERA2030 – legte der Stadtrat fest, das Audit „Familiengerechte Kommune“ sofort umzusetzen. Das Audit ist dabei eines von 7 Vorhaben des ISEK-Leitprojektes „Gera 2030: Familien in den Mittelpunkt stellen“.

Auditorin Kerstin Schmidt sieht Gera auf sehr gutem Weg zum Audit. Im Juni könnte Gera die Zertifizierungsurkunde in Berlin erhalten.

Veröffentlichung: 18.03.2015