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Tokio und Yokohama interessieren sich für Gera (Januar 2015)

Ramon Miller (2.v.r.) hier in Japan unterwegs mit weiteren Teilnehmern am Symposium: Prof. Seiji Sawada und Kenjiro Omura (4. und 5. v.r.). Der deutsche Stadtplaner Hermann Sträb (l.) stellte zum Symposium die IBA-Thüringen vor, mit der in ganz Thüringen innovative und zukunftsweisende Ideen umgesetzt werden sollen. Ramon Miller stellte Integriertes Stadtentwicklungskonzept ISEK GERA2030 zum Symposium in Japan vor

Japaner wollen von Gera lernen. Dafür luden renommierte japanische Stadtplaner und Universitätsprofessoren Ramon Miller nach Tokio ein. Während des Symposiums zur „nachhaltigen Stadtentwicklung“ stellte Geras Dezernent für Bau und Umwelt an der Meiji-Universität Geras Stadtentwicklung unter der Herausforderung des demografischen Wandels vor und das Planungsinstrument ISEK GERA2030. Am Integrierten Stadtentwicklungskonzept interessierte die Japaner aus Tokio und Yokohama besonders die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung für Stadtplanung. Die Bürger in den ISEK-Arbeitsgruppen würdigte Ramon Miller als „die emotionalen Fachleute der Stadt“.

Japanische Städte erleben einen ähnlichen demografischen Wandel wie viele europäische Städte – und Gera. Große Industriebetriebe verließen gewachsene Industriestandorte. Menschen verlieren ihre Arbeit und vor allem junge Leute gehen in die Megapolen, die wiederum wachsen und an Grenzen stoßen.
Der internationale Austausch könnte mit einem nächsten Treffen in Gera fortgesetzt werden. Für das IBA-Vorhaben „Vernetzte Stadt – Starke Mitte“ auf der Freifläche zwischen KuK und Breitscheidstraße könnte das Interesse der Japaner darin liegen, wie Gera diese Fläche gestaltet und Investitionen befördert. Die Stadtverwaltung verständigt sich hierzu noch mit dem Partner für das IBA-Vorhaben Ja – für Gera e.V. und der IBA GmbH.

wolter_japanvortrag Ramon Miller während des ISEK-Vortrags.
Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung gehörte zu den Hauptthemen des Symposiums in Tokio.

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