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Geraer arbeiten mit der IBA an Zielen für die Starke Mitte Geras und den Platz vor dem KuK (30. Januar 2015)

Dr. Marta Doehler-Behzadi hier im Gespräch mit Ramon Miller (r.) und Reinhard Bierbaum. Mehr Fotos: unter Links intern links in der Menübar. (Stadtverwaltung Gera/CH) IBA Kandidat „Vernetzte Stadt – Starke Mitte“

Bis Ende des Jahres soll eine Entwicklungsstrategie mit konkreten Zielen für die Fläche zwischen Kultur- und Kongresszentrum, Breitscheidstraße, De-Smit-Straße und Stadtmuseum aufgestellt werden. Darauf verständigte sich während eines Auftaktgesprächs eine Runde aus Geraer Bürgern, Vertretern der Stadtverwaltung, des und der IBA Thüringen GmbH. Im Ergebnis des Treffens gehörten zu möglichen Entwicklungszielen: Aufenthalts- und Treffpunktqualität der öffentlichen Räume, kleinteilige Bebauung, multifunktionale Nutzungen, kleinteiliger Handel, Gastronomie und Dienstleitung, attraktives und auch Mehrgenerationenwohnen, Kultur und Wechselnutzungen, Freiräume. Wirtschaftlichkeit, Machbarkeit und Flexibilität in der Entwicklung sahen Teilnehmer als unverzichtbar an, damit Ziele nicht im Wunschstadium verharren.

Die IBA Thüringen sieht große Chancen für etwas Außergewöhnliches in und aus Gera. Europaweit Beispielhaftes für Städte mit ähnlichen Herausforderungen wie dem demografischen Wandel kann entstehen. Die Entwicklung der Fläche trägt deshalb den Status „IBA Kandidat“. In der derzeitigen Qualifizierungsphase müssen Stadtverwaltung und „Ja - für Gera“ e.V. als Projektträger ein umfangreiches Projektdossier erarbeiten, das den IBA-Anforderungen beispielsweise an Innovation und Baukultur entspricht und erwarten lässt, das Projekt zum Erfolg führen zu können. Nur dann kann es zum IBA Projekt nominiert werden und im Rahmen der Internationalen Bauausstellung bis 2023 realisiert werden. „Wir suchen nach Neuem, Exzellentem, Überraschendem. Das muss keine gigantische Investition sein, sondern eine starke Aussage“, formulierte IBA-Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi. Und: der IBA kommt es auf Ergebnisse an: „Es muss sich am Ende unseres Prozesses etwas verändert haben.“

Dem stimmten nicht nur die Teilnehmer, sondern auch Geras Dezernent Bau und Umwelt zu: „Der Raum vor und rund um das KuK nimmt eine Schlüsselstellung der Stadtentwicklung ein. Wir wollen ihn konsequent entwickeln“, so Miller. Auch Volker Tauchert als Vorsitzender von „Ja – für Gera“ sprach von Entwicklungsdruck und –willen: „Es gibt keine zweite Stadt mit einer solchen Leerstelle. Das muss angepackt werden. Das ist unser aller Platz. Und ich bin überzeugt, dass die Geraer mitmachen.“ Deshalb finden weitere Veranstaltungen mit Bürgern und Fachleuten statt.

Zum Auftaktgespräch nahmen rund 20 Engagierte des Vereins „Ja – für Gera“ teil sowie Stadträte und Mitwirkende der Arbeitsgruppen zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept ISEK GERA2030. Mit dem ISEK beschloss der Stadtrat Gera im Mai 2014 die Beteiligung Geras an der IBA.