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IBA GERA info eins - Mit Biermann-Quartier, der GERSCHENMEILE2030 und Energieautarken Stadtquartieren zur IBA (3. Juni 2014)

Die IBA will Zukunftslabor für Thüringen sein: Neues und Innovatives soll sich entfalten können. Mehr dazu erfuhren die rund 50 Gäste der „IBA Gera info eins“, wozu die Stadtverwaltung Gera eingeladen hatte. (Bildergalerie mit mehr Fotos zur Veranstaltung siehe Links intern). (Stadtverwaltung/CH) Zukunftslabor IBA in Gera offiziell eröffnet mit Informationen zur Internationalen Bauausstellung und konkreten Projekten, die sich zur IBA anmelden

Nicht an Gera vorbeiziehen sondern mit Gera stattfinden soll die IBA Thüringen - die Internationale Bauausstellung im Freistaat. Diese Botschaft verströmte die „IBA Gera info eins“ am Dienstag (3. Juni 2014) im Sparkassen-Kommunikationszentrum. Stadträte, Vertreter von Unternehmen, Verbänden und Vereinen sowie Architekten gehörten zu den rund 50 Teilnehmern. Sie erhielten ausführliche Informationen zu den Zielen der IBA, zu Anforderungen an Projekte und zur Bewerbung.

Die Stadtverwaltung Gera hatte zu dieser Veranstaltung eingeladen, um auf die IBA Thüringen aufmerksam zu machen und Teilnehmen zu motivieren. Denn, so Geras Baudezernent Ramon Miller, die IBA sei eine Chance, hier in Gera Innovatives zu entwickeln. Die IBA Thüringen GmbH mit Sitz in Weimar unterstütze Projekte mit Beratung und bei der Beschaffung von Fördermitteln. Ausgewählte Projekte bekommen Unterstützung durch das Exzellenzprogramm „Zukunft:Kommune“.

Der Geist der IBA weht bereits durch Gera. Mehrere Initiatoren bereiten die Anmeldungen für Projekte bereits vor: Projektentwickler Christian Matern das Projekt „Wohnen in Untermhaus, Biermann-Quartier“, Volker Tauchert als Vorsitzender des Vereins Ja – für Gera e.V. das Projekt GERSCHEMEILE2030 und der Architekt Siegfried von Hopffgarten das Projekt „Energieautarke Stadtquartiere in Geras Mitte“.

Christian Matern stellte die zukunftsweisenden Ansätze des Biermann-Quartiers vor. So soll der Mühlgraben für verbessertes Quartiersklima und Hochwasserschutz nützen, Nahwärme das gesamte Quartier versorgen und mit künftigen Nutzern das Quartier überhaupt weiterentwickelt werden. „Wer sind wir, woher kommen wir, wohin gehen wir. In Stein und Beton drückt das Architektur aus“, so Matern, der das Biermann-Quartier als innovativen Schritt aus dem Heute in die Zukunft sieht.

Volker Tauchert stellte den Arbeitsstand für das Projekt „GERSCHEMEILE2030“ vor. Mit der Öffentlichkeit und der Stadt Gera will sich der Verein wichtigen Plätzen entlang der Gerschen Meile zuwenden, auch für den Bereich Museumsplatz/Breitscheidstraße. „Wir haben da ein Loch“, so Tauchert. Über das müsse man sich „Gedanken machen“. Siegfried von Hopffgarten ergänzte Tauchert mit seinen Ideen für energieautarke Stadtquartiere in der Innenstadt.

Die Diskussion am Ende der „IBA Gera info eins“ ließ erkennen: Die Geraer wünschen sich weiterhin enge Mitsprache und Einbindung in wichtige Projekte der Innenstadtentwicklung.
Teilnehmer sprachen sich für mehr Wohnraum für Menschen mit Handicap aus und für mehr Stadtentwicklung, die über wirtschaftliche Ansätze möglichst Geld in die Kassen der Stadt spült – und nicht wie bei Freizeit- und Parkanlagen zuerst Kosten produziert.

Christian Matern kündigte für das Biermann-Quartier für Herbst 2014 die Auslegung eines neuen Entwurfs an. Das Baudezernat teilte mit, dass am 13.06.2014 in einer Projektwerkstatt mit weiteren potentiellen Projektanmeldern die Beratung der Projektskizzen erfolgen kann. Wer zur IBA mitmachen möchte, dafür den Austausch sucht und Partner finden will, ist herzlich willkommen. Interessenten melden sich bitte bei Herrn Leidel unter Telefon 0365 8384050 oder E-Mail: Leidel.Thomas@gera.de.
Ein wichtiger Termin: Bis zum 15.7.2014 müssen Projekte zum ersten Projektaufruf angemeldet werden.

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