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Facebook Auftritt der Stadt Gera

Junge Menschen für ISEK Gera2030 begeistern (12.12.2012)

Mit einem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) will Gera die Weichen bis zum Jahr 2030 stellen. Seit Anfang dieses Jahres sind auch die Bürger in diesen Prozess einbezogen. In verschiedenen Arbeitsgruppen entwerfen sie gemeinsam mit Experten aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft das Leitbild der Stadt und setzen Schwerpunkte für das ISEK. Dabei sind auch die Vorstellungen und Wünsche junger Leute gefragt. Kinder und Jugendliche sollen noch stärker als es bisher gelungen ist in diesen Prozess einbezogen werden. Deshalb organisiert die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Stadtplanung der Fachhochschule Erfurt, dem Stadtjugendring Gera, dem Jugendclub C-one und der Theaterfabrik Gera spezifische begleitende Projekte an verschiedenen Schulen.

Eröffnet wurde diese Reihe von Veranstaltungen Anfang Dezember in der Freien evangelischen Gemeinde G26. 70 Schüler der Klassen 10 und 11 des Karl-Theodor-Liebe Gymnasiums diskutierten dabei eifrig über ihre Stadt und meinten: Gut das uns mal jemand fragt! Als Technik der Moderation wandten die Erfurter Studenten „Fishpool“ und „World-Café“ an. Dabei setzen sich die Teilnehmer wechselweise mit verschiedenen Themen auseinander, bringen ihre Ideen ein und notieren sie, damit keine verlorengeht. Schwerpunkte waren Freizeit und Kultur, Bildung, Freiraum und Sport. Von den jungen Leuten kamen viele gute Hinweise.

Sie würdigten die Vielfalt an Angeboten, die es in der Stadt Gera gibt, kritisierten jedoch, dass Kinder und Jugendlichen oft nicht beteiligt werden. Als Beispiel nannten sie die Gestaltung der Skater-Anlagen. Außerdem fänden sie ein Freibad gut. Das Theater wollen die Schüler in der Stadt erhalten, wünschen sich jedoch noch mehr jugendbezogene Veranstaltungen. Die Sanierung der Schulen war für die Gymnasiasten ein wichtiges Thema. Informationen über die verschiedenen Schulen, Bildungswege und -möglichkeiten werden ihrer Meinung nach noch nicht ausreichend veröffentlicht. Eine Uni oder Hochschule am Heimatort, um dableiben zu können, gehörte ebenfalls zu ihren Wünschen. Sie lobten die vielen Parks in der Stadt, besonders den Hofwiesenpark, denken aber, dass an der Sicherheit und dem Sicherheitsgefühl noch gearbeitet werden muss. Insgesamt habe Gera viel Gutes zu bieten. Diese Vielfalt muss nach Ansicht der jungen Leute besser vermarktet, die Werbung qualifiziert werden. Dabei sollten auch die Medien der Jugend stärker genutzt werden.

Die Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen werden ausgewertet und die Ergebnisse öffentlich präsentiert. Dies ist für Januar oder Februar 2013 im Rathaussaal geplant.


Veröffentlichung: 12.12.2012