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Dürerstadt trifft Dixstadt - Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly auf Einladung seines Amtskollegen in Gera – Besuch im Otto-Dix-Haus und Übergabe des Films „Dürer trifft Dix“ – Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly weilte auf persönliche Einladung seines Amtskollegen Dr. Norbert Vornehm am Donnerstag (08. September) in Gera. Die Begegnung diente der weiteren Vertiefung der bereits fest 23 Jahren währenden Partnerschaft zwischen den beiden Städten. Ein wichtiges Thema in den Gesprächen der beiden Politiker war die Finanzausstattung der Kommunen, die durch sinkende Zuweisungen von Bund und Ländern sowie steigende Ausgaben immer prekärer wird.



Die Vereinbarung zwischen Gera und Nürnberg wurde noch zu DDR-Zeiten, am 03. Oktober 1988, durch die damaligen Oberbürgermeister Dr. Peter Schönlein und Horst Jäger unterzeichnet und auch ratifiziert. Ihr folgte vier Jahre später eine Partnerschafts-Urkunde, und im Oktober 1997 schlossen beide Kommunen einen ebenfalls ratifizierten Freundschaftsvertrag. Von Anfang an setzen beide Städte auf eine gelebte Partnerschaft. Das dokumentiert sich in zahlreichen Aktivitäten von Kultur und Kunst, über Sport bis hin zu gegenseitigen Besuchen von Bürgern beider Städte und die Zusammenarbeit von Einrichtungen und Institutionen.

Im künftigen Kunsthaus informierte sich der Gast aus der Frankenmetropole über den Umbau dieser ehemaligen Landeszentralbank in ein attraktives Museum. Mit diesem will Gera seine Attraktivität nicht nur für die Geraer selbst, sondern auch für Wirtschaftsansiedlungen erhöhen und zugleich eine mitten in der Stadt brachliegende Immobilie sinnvoll nachnutzen. Dr. Maly nahm auch das sanierte Jugendstiltheater sowie die moderne Bühne am Park in Augenschein und erfuhr Wissenswertes über Geschichte und aktuellen Spielplan. Ein Spaziergang führte die beiden Oberbürgermeister zudem in das Geburtshaus von Otto Dix am Mohrenplatz, das heute eine Galerie mit Dix-Gemälden beherbergt und Einblick in das Wohnambiente eines Arbeiterhaushaltes um 1900 gewährt.


Dort präsentierte Produzent Wilfried Jäger vom Videoclub Nürnberg 50plus Ausschnitte aus dem Film „Dürer trifft Dix“, der in den zurückliegenden Monaten in den seit Oktober 1988 partnerschaftlich verbundenen Städten sowie in Dresden entstand. Dabei suchten die Filmemacher nach möglichen künstlerischen Gemeinsamkeiten der beiden großen Söhne ihrer Städte - Albrecht Dürer (1471-1528) und Otto Dix (1891-1969). Festliche Premiere hat der Film am Donnerstagabend (08. September) in Gera sowie am 13. September in Nürnberg. Mit Dürer und Dix wurden in Nürnberg und Gera zwei ganz große Künstler ihrer Zeit sind in den Städten geboren, deren Ehrenbürger sie auch sind. Im Gegensatz zu Dix, einem Meister der Neuen Sachlichkeit und des Expressionismus, der seine Geburtsstadt bereits in jungen Jahren verließ, kehrte der Maler, Zeichner und Kupferstecher Dürer nach mehrjähriger Wanderschaft im Alter von 24 Jahren wieder nach Nürnberg zurück.

Zum Abschluss seiner Visite, einem Beispiel gelebter Städtepartnerschaft, trug sich Dr. Maly in Beisein von Dr. Vornehm im Rathaus in das Goldene Buch der Stadt Gera ein.

Foto Goldene Buch:
Höhepunkt des Besuchs von Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (l) in der Otto-Dix-Stadt Gera war der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt im Amtszimmer von Geras OB Dr. Norbert Vornehm (r.). Foto: Stadtverwaltung

Foto Besuch Maly Dix-Haus
Dürerstadt trifft Dixstadt: Der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (l.) weilte auf persönliche Einladung seines Amtskollegen Dr. Norbert Vornehm (2.v.l.) am Donnerstag in Gera. Die Begegnung diente der Vertiefung der bereits 23 Jahren währenden Partnerschaft zwischen beiden Städten. Hier im Gespräch mit dem Leiter der Kunstsammlung Holger Peter Saupe (r.) im Dix-Haus. Höhepunkt war die Eintragung ins Goldene Buch der Stadt. Foto: Stadtverwaltung

Veröffentlichung: 09.09.2011